Anzeichen für eine Überlastung

Diese sind sehr vielfältig und nicht immer eindeutig. Anzeichen für eine Überlastung können sein:

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Der Entlastungsbetrag

Sie sind pflegebedürftig und Ihre Angehörigen oder andere Ihnen nahestehende Menschen versorgen Sie zu Hause. In diesem Fall können Sie sogenannte "zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen" nutzen. Diese Angebote können Sie im Alltag unterstützen und die Pflegenden bei der Betreuung und Versorgung entlasten.

Ihnen stehen pro Monat 125 Euro zur Verfügung. Der Betrag ist keine pauschale Geldleistung. Vielmehr ist er zweckgebunden. Sie können ihn beispielsweise zur Mitfinanzierung der Tages- oder Nachtpflege, der vorübergehenden Kurzzeitpflege in einem Heim oder einer Tagespflegeeinrichtung nutzen oder davon Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes (in den Pflegegraden 2 bis 5 jedoch nicht von Leistungen im Bereich der Selbstversorgung) einsetzen. Außerdem können Sie das Geld für in Ihrem Bundesland anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag nutzen.

Ihre Pflegeversicherung zahlt den Entlastungsbetrag zusätzlich zu den sonstigen Leistungen. Schöpfen Sie den Betrag einmal nicht oder nicht vollständig aus, können Sie den Betrag innerhalb des Kalenderjahres in die Folgemonate bzw. am Ende des Kalenderjahres noch nicht verbrauchte Beträge in das darauffolgende Kalenderhalbjahr übertragen.


Neben der Versorgung des Pflegebedürftigen stehen oft auch Haushalt und Gartenpflege auf dem Programm. Der Pflegebedürftige selbst kann sie nicht mehr erledigen und Sie haben alle Hände voll mit der Pflege zu tun. Die Verbraucherzentrale NRW hat Qualitätskriterien für Anbieter haushaltsnaher Dienstleistungen erstellt, die Ihnen bei der Auswahl helfen können.

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