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Antrag aus dem Krankenhaus heraus

Für den Übergang vom Krankenhaus in die Pflege sollten Sie frühzeitig die Versorgung sicherstellen. Damit die Sozialdienste Sie dabei optimal unterstützen können, stehen ihnen Ansprechpartner bei der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung zur Seite.

Bereits aus dem Krankenhaus heraus Leistungen beantragen spart Zeit und Nerven.

Mit dem Versorgungsstärkungsgesetz aus dem Jahr 2015 wurden die Beteiligten Leistungserbringer und Kostenträger beauftragt, einen allgemeingültigen Rahmenvertrag über das Entlassmanagement der stationären Rehabilitationseinrichtungen zu schließen. Dieser Rahmenvertrag „Entlassmanagement-Reha“ ist am 1. Februar 2019 in Kraft getreten. Für die vollständige Umsetzung aller Regelungen des Rahmenvertrages wurde den Rehabilitationseinrichtungen eine Übergangsfrist von sechs Monaten nach dem Inkrafttreten eingeräumt. Die Neuregelungen zum Entlassmanagement dienen dazu, eine sachgerechte Anschlussversorgung nach stationären Rehabilitationsleistungen einzuleiten und zu organisieren sowie die stationäre und ambulante Versorgung der Versicherten besser miteinander zu verzahnen. Mit der Umsetzung dieser Neuregelungen verbessert sich die Versorgungsqualität ein Stück weiter.

Eine Begutachtung der Pflegebedürftigkeit im Krankenhaus oder in einer stationären Rehabilitationseinrichtung ist dann möglich, wenn Hinweise vorliegen, dass zur Sicherstellung der ambulanten oder stationären Weiterversorgung und Betreuung eine Begutachtung bereits in der Einrichtung notwendig ist, oder wenn die Inanspruchnahme von Pflegezeit nach dem Pflegezeitgesetz oder dem Familienpflegezeitgesetz angekündigt wurde. Die Begutachtung in der stationären Einrichtung oder nach Aktenlage muss unverzüglich, spätestens innerhalb einer Woche nach Eingang des Antrags bei der zuständigen Pflegekasse, durchgeführt werden. Der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. hat hierzu eine Internetseite eingerichtet.

Dort finden die Sozialdienste der Krankenhäuser die Kontaktdaten und das Antragsformular, um den Versicherten und seine Angehörigen bei der Beantragung von Leistungen bei Pflegebedürftigkeit noch besser unterstützen zu können. Mit diesen Informationen kann schnell die vorläufige Pflegegradzuordnung nach Aktenlage eingeleitet werden, die in der PPV vorgenommen wird, wenn z. B. zur Sicherstellung der ambulanten oder stationären Weiterversorgung und Betreuung eine Begutachtung erforderlich ist.

Für Versicherte der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung können die Sozialdienste auf den Internetseiten des GKV-Spitzenverbandes eine Liste aller Krankenkassen herunterladen.

Bei Fragen zur Antragstellung oder den Leistungen der Pflegeversicherung helfen Ihnen die Pflegeberater und die Pflegestützpunkte weiter.

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