
Lange geht es irgendwie und lange geht es gut. Der Hilfebedarf steigt oft unbemerkt. Und dann reicht plötzlich die Unterstützung nicht mehr: plötzlich geht es um Pflege. Häufig rund um den Jahreswechsel, wenn Familien mehr Zeit miteinander verbringen, wird klar, dass Pflege organisiert werden müsste. Nicht wenige Angehörige stehen jetzt vor der Frage, was am besten zu tun sei.
„Sollte ein Pflegegrad beantragt werden? Wie funktioniert das überhaupt? Welche Unterstützung können wir bekommen? Wie finanzieren wir das? Dies sind die typischen ersten Fragen“, erläutert Tina Land, Pflegeberaterin bei der compass pflegeberatung.
Pflegebedürftigkeit ist für die meisten Menschen mit Ängsten verbunden, der Angst vor Abhängigkeit und Autonomieverlust zum Beispiel. Den Anfang für ein offenes Gespräch zu finden, ist da nicht leicht. Eine möglichst positive Formulierungsweise, die den Unterstützungsaspekt betont, kann die Kommunikation erleichtern.
Gemeinsam mit einem*einer Pflegeberater*in können von Pflegebedürftigkeit Betroffene und auch ihre An- und Zugehörigen die notwendigen nächsten Schritte besprechen und planen. Dabei werden die individuelle Situation und die Wünsche der Beteiligten miteinbezogen.
Mehr darüber, wie eine Pflegeberatung Sie in dieser neuen Situation unterstützen kann, erfahren Sie im Video-Interview mit der Pflegeberaterin Tina Land.