
Die Fürsorge pflegender An- und Zugehöriger für einen pflegebedürftigen Menschen ist ein Ausdruck von Verantwortung und Verbundenheit. Sie kann jedoch auch stark belasten: Im Durchschnitt übernehmen Pflegende laut Monitor Versorgungsforschung 49 Stunden pro Woche pflegerische Aufgaben. Häufig geben sie dafür ihren Beruf auf oder reduzieren ihre Arbeitszeit. Zusätzlich sind sie körperlichen Belastungen, etwa durch das Heben und Stützen, sowie psychischen Herausforderungen wie Stress, Hilflosigkeit und früheren Konflikten ausgesetzt. Erkennen Sie sich vielleicht wieder?
Weil Pflege zu Hause eine große Aufgabe ist, beantworten am 29. Oktober 2026 Expert*innen der Pflegeberatung compass von 11:00 bis 14:00 Uhr die Fragen pflegender An- und Zugehöriger rund um Unterstützungsangebote zur eigenen Entlastung, Prävention und Selbstfürsorge.
Die Pflegeberatenden unterstützen Sie mit ihrem umfangreichen Wissen zum Beispiel zu folgenden Fragen: Gibt es Kurse, mit denen man sich auf die Pflege vorbereiten kann? Wie schaffe ich bei einem Elternteil Akzeptanz dafür, dass ein Pflegedienst Aufgaben übernimmt, weil ich an meine Grenzen komme? Wie stelle ich die Pflege meines Partners oder meiner Partnerin sicher, falls ich plötzlich selbst krank werde? Wie verschaffe ich mir Pausen? Gibt es spezielle Hilfsangebote für pflegende Angehörige, auch kurzfristig?
Rufen Sie an unter 0800 – 0 60 40 00 (gebührenfrei aus allen deutschen Netzen). Das Angebot gilt für alle Ratsuchenden – unabhängig davon, ob sie privat oder gesetzlich versichert sind.